Dienstag, 8. April 2008

i just wanna be god

i'm in control
i got a bulletproof soul
and i am full of self esteem
i invented myself
with no one's help
i'm the prototype surpreme

i sit upon my privat throne
and run my lifestyle all alone
me, myself and i agree
we don't need nobody else

i never learned to bow
bend or crawl
to any know autorithy
i really wanna build
my statue tall
that's all

i'm just tryin' to be god
i only wanna be god
i just wanna be god
why can't i be god

i got no time
to take advice
i wanna gamble my eternity
with loaded dice
i don't need a preacher
in my face
when i'm the omnipresent ruler
of the human race
ain't gonna spend my life
beein' no one's fool
i was born to rock
and i was born to rule
but if i'm wrong
on judgement day
i'm royally screwed
with hell to pay

i never learned to bow
bend or crawl
to any know autorithy
i really wanna build
my statue tall
that's all

i'm just tryin' to be god
i only wanna be god
i just wanna be god
why can't i be god


alice cooper. dragontown. 2001.
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Eingenetzt

Dienstag, 1. April 2008

sommerregen (mit podcast!)



das triste grau des winters schlägt sich auf mein befinden. ich bin unzufrieden. möchte mich wieder lebendig fühlen. möchte mich wieder spüren. möchte erkennen können, dass ich tatsächlich ich bin. immer noch ich bin.
ein blick aus dem fenster. es ist dunkel. immer dunkel. und wenn es gerade mal nicht dunkel ist, dann dämmert es oder es ist neblig.
ich lasse mich auf den fußboden fallen und bleibe bewegungslos liegen, starre an die decke meiner altbauwohnung, die immer näher zu kommen scheint, die mich zu erdrücken sucht. ich schließe die augen und weine lautlos. tränen laufen in meine ohren, sammeln sich dort und laufen dann weiter in den kragen meines hemdes. mein atem wird immer ruhiger. mein herzschlag immer langsamer. ich nehme nur noch mich selbst wahr. ohne den ballast der kleidung, ohne den ballast des körpers. ich bin mit mir.

ich bin mit mir und sehe mich einem garten stehend. es ist sommer, hat gerade geregnet, nun scheint die sonne wieder. das wasser dampft auf den warmen waschbetonplatten, die einen weg zwischen den obstbäumen zeichnen. die vögel zwitschern von den bäumen, die die letzten wassertropfen von ihren blättern schütteln. die bienen und hummeln, die in blüten während des regens unterschlupf suchten, getrauen sich wieder zu fliegen und die luft mit gesumme zu erfüllen. die schnecken kriechen durch das nasse gras und über die waschbetonplatten.
und ich fühle mich frei, strecke die arme gen himmel, lege den kopf in den nacken, lasse mir die sonne ins regennasse gesicht scheinen und fühle mich frei. unglaublich frei. ich sauge die frischgewaschene sommerluft in tiefen zügen in meine lunge und spüre das leben in mir. ich fühle den aufgeweichten boden unter meinen nackten füßen, spüre grashalme an meinen fußrücken und an meinen knöcheln kitzeln. ich öffne die augen, sehe das gleißende licht, das ich bislang tiefrot durch meine lider wahrgenommen hatte, lasse es mit den satten sommerfarben verschmelzen. ich versuche, meine eindrücke in mich zu inhalieren, keinen einzigen außer acht zu lassen. ich möchte mehr. möchte alles haben. möchte alles fühlen. möchte alles sein. ich strecke meine arme weit vom körper ab, um der lauen sommerbrise die größtmögliche angriffsfläche bieten zu können. ich hebe vorsichtig mein rechtes bein an und setze meinen fuß langsam wieder auf den boden zurück. nehme dabei wahr, wie sich der weiche untergrund meiner sohle anpasst und genieße das gefühl der kühlen, feuchten erde. und ich bin.
es gibt kein halten mehr. vom gefühl des lebens überwältigt laufe ich über die waschbetonplatten, laufe ich durch die wiese.

knacks. knacks.

knacks.
knacks. knacks.


knacks. knacks.
knacks.


knacks.

knacks. knacks.
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Wie gesponnen so zerronnen

Sonntag, 23. März 2008

Danke Quentin!

Gemütlich Kill Bill angucken. Im Double Feature. Währenddessen Topfenknödel mit Schokofüllung machen und einfrieren. Und dann ab ins Bett. Das wär der Plan gewesen.

Nachdem Kiddoh gegen 2 Uhr schon wieder mal erfolgreich die five-point-palm-exploding-heart-technique angewendet und Bill einen ehrenhaften Umfallplumser auf seinem Anwesen gemacht hatte und ich gewillt war, vor einem ihm gleichgetanen Umfallplumpser ins Bett, noch das Bad zur Erledigung diverser Hygienerituale aufzusuchen, ging beim Passieren der Wohnungstür die Aufregung aber erst wirklich los.

Erst dachte ich mir nichts dabei, als ich am Gang Schlüsselklirren hörte. Wahrscheinlich schließt grad jemand ab. Ich bin ja wohl gewiss nicht der einzige, der um diese Zeit noch wach ist.
Das Schlüsselklirren wollte aber nicht aufhören und es brannte auch kein Licht am Gang. Gut. Irgendjemand kommt nach Hause und ist besonders rücksichtsvoll, weil er weiß, dass das Licht vom Gang aus in diverse Wohnungen scheinen kann und schaltet es aus genau diesem Grunde nicht ein.

Als sich dann aber noch Poltern hinzugesellte und diese leise Geräuschkulisse auch nach zehn Minuten, die ich ohrenspitzend in der Nähe der Wohnungstür zubrachte, nicht verstummte, wurde mir das dann doch etwas unheimlich.

Da ich gerade heute leider weder ein Hattori Hanzo Schwert, noch eine Schusswaffe oder gar eine Leibwächterin namens Gogo bei der Hand hatte, entschied ich mich dagegen, mit Urschreien gespickt den Gang zu stürmen, dafür aber für den Griff zum Handy und wählte vorsichtshalber mal den Notruf der Polizei.

Die waren auch sehr schnell da und leisteten ganze Arbeit. Zumindest drei der mutmaßlichen Einbrechversucher haben Sie erwischt und während nach wie vor vier Streifenwagen vor dem Haus stehen, schlagen die Hunde auf der Suche nach weiteren Versteckten immer wieder an. Und die, die hätten besser mal ein anderes Haus gewählt. Hier kann man nämlich nur durch den Haupteingang rein und raus. In den Hof kann man auch. Aber dann auch nur mehr ins Haus zurück. Das wissen die nun.

Und die Polizei hat gleich mal Ostersonntag und darf suchen.

Ich weiß nicht, was passiert wär, wenn ich nicht angerufen hätte. Hätt jemand anderer angerufen? Wären die Wohnungen jener Leute, die jetzt grad Osterurlaub machen, morgen leergeräumt?
Eines steht zumindest fest: Kill Bill ist jedes Mal wieder sehenswert!
Nur... hoffentlich finden die nicht raus, dass ich das war, der gepetzt hat, denn "Revenge is a dish best served cold..."
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Diary of a mad man

Freitag, 21. März 2008

How to...? - Episode 1

Aus der erfolgreichen Reihe "Wie geht das gleich noch mal ganz richtig?!?" die Episode mit dem Titel

How to...? Slice a heart into pieces with just eleven words:

TAAAATAAAAA *tusch*

  1. ich
  2. hör
  3. fast
  4. alles...
  5. gejodel
  6. und
  7. metal
  8. mag
  9. ich
  10. allerdings
  11. nicht


TAAAATAAAAA *tusch*

Schalten Sie auch beim nächsten Mal ein, wenn es wieder heißt: Uuuuum... HOW TO...?!?
Weitere Texte dieser Art gibts hier: How to...

Irrer ist männlich

MGR gibts jetzt auch auf myspace!

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Time is fleeting...

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Madness...

Der Wahnsinn dauert bereits 7924 Tage an - aber besser wird's sicher nicht...

Takes it's toll...

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"Platz 9) Einer geht noch, einer geht noch rein!" finde...
Larissa (Gast) - 5. Mär, 15:00
Immerhin...
...auf den Vorschlag hin hätte ich von Herrn Beil aber...
Paolo (Gast) - 27. Okt, 10:51
schönes Ding. so ist...
schönes Ding. so ist das wenn man sich Mühe gibt und...
Konrad (Gast) - 13. Okt, 15:39
oi ---
.. war gerade etwas am Umhersurfen und schauen, was...
Webcat72 - 13. Nov, 19:37
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Jasmin (Gast) - 14. Jul, 14:16


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