Das stand irgendwo im www zu lesen. Ein paar Krachmacher aus Wien und Umgebung suchen jemanden, der dazu rumbrüllt. Hin, vorgebrüllt, fertig.
Frontman gefunden.
Gegengift heißt die Kombo. Kann sein, dass wir schon irgendwann im Sommer mal ein paar sich freiwillig aussetzende Trommelfelle strapazieren werden.
News gibts dann hier und auf my myspace.
All is rock.
HumanaryStew - 8. Feb, 16:13
Weitere Texte dieser Art gibts hier:
Rock und so
Wann?
Heute, 30.1.2008, 20:30
Wo?
Rhiz, Wien
Warum?
Weil den Dreck niemand freiwillig selbst lesen würde. Daher: Zwangsbeschallung... ;)
Falls jemand von Ihnen eine Vorbeikommung in Erwägung zöge, freute ich mich über die Mitbringung von audiovisuellem Aufzeichnungszeug, da ich noch Fotos und/oder Videos brauche (zweck Angebung) und während meines Slams diesbezüglich meist etwas unpässlich bin.
Und sagen Sie dann doch auch "Hallo" oder so, wenn Sie mich erkannt haben!
See you!
HumanaryStew - 30. Jan, 06:59
Weitere Texte dieser Art gibts hier:
Slam und so
Nach mehrjähriger Erfahrung im Berufszweig "Vater" und damit einhergehender ständiger Hinterfragung der eigenen Fähigkeiten versucht man durch Reflexion von Schonmaldagewesenem, also durch einen sogenannten View auf die Havebeens seine Skills zu improven um neue Challenges facen zu können.
Dazu gehört natürlich auch logistisches Geschick in jedweder pädagogischer Lebenslage.
Doch um Ihre eventuell vorhandenen Ambitionen "gute Eltern" sein zu wollen nicht gleich von vorneherein zu untergraben, lassen Sie sich gesagt sein:
Auch in meinen vier Wänden gibt es immer wieder Diskussionen. Auch hier fallen im Gespräch Vater-Tochter Sätze wie "Ich weiß, dass Zähneputzen nicht lustig ist, aber es muss sein!", oder "Hör bitte auf herumzuhüpfen. Unter uns wohnen auch noch Leute!", oder "Nimm den Finger aus der Nase!", oder "Setz dich gerade hin und nimm die Ellbogen vom Tisch."
Und natürlich hilft das auch. Ich geh dann Zähne putzen, ich höre auf, herumzuhüpfen, ich nehme den Finger aus der Nase, die Ellenbogen vom Tisch und setze mich gerade hin.
Zurück zum Thema "Logistisches Geschick".
Es ist ungefähr 16 Uhr.
Die Kleine sagt, sie würde schnell mal die Toilette aufsuchen.
Das bedeutet ungefähr 60 Sekunden Zeit. Und dieser Heißhunger...
Nun ist absolute Konzentration gefragt.
Warten, bis sie ums Eck gegangen ist...
Jetzt, schnell! Ab in die Küche!
Die Verpackung mit den Milchbrötchen schnappen!
Einen kurzen Blick aufs Ablaufdatum wagen... das sollte noch in Ordnung sein... Schimmel? Keiner.
Päckchen aufreißen, Milchbrötchen entnehmen! Rasch! Die Zeit läuft!
Nutella. Wo ist das Nutella?
Ah! Hier! Aufschrauben! Leer? Fast leer. Zu wenig Zeit, um die Reste rauszufischen... Da war doch noch... Irgendwo muss doch... Wusst ichs doch!
Ein volles Glas - aufschrauben. Die goldene Folie abziehen. Hach, das hat Zeit gekostet!
Ein Messer - Schublade.
Kurze moralische Indifferenz beseitigen. Natürlich soll man zwischen den Mahlzeiten nicht naschen. Aber das fällt ja nicht unter "Naschen", das hier zählt ganz klar zur Verbesserung der Augen-Hand-Koordination und des Timings. Also.
Messer. Nutella. Milchbrötchen. Mund. Eine im Laufe der Jahre zur Perfektion automatisierte Bewegungsreihenfolge.
Nicht zu viel kauen. Das kostet Zeit. Inzwischen sind gewiss schon 40 Sekunden vergangen.
Schnell, schnell! Tunken, schmieren, reinstopfen, tunken, schmieren, reinstopfen!
Schmatzen ist in Ordnung. So gehts schneller...
Die Spülung! Zum Glück ist sie gut erzogen und geht brav Hände waschen...
Die letzten Bissen des Milchbrötchens auf einmal in den Mund zwängen!
Spuren verwischen!!!
Jetzt heißts multitasken...
Milchbrötchenpackung verschließen und auf ihren Platz zurückstellen.
Nutellaglas zuschrauben und wegräumen.
Dabei immer weiterkauen und runteressen.
So. Nutella weg, Milchbrötchen weg, Mund leer.
Sie scheint mit Hände waschen fertig zu sein.
DAS MESSER!!!
Schnell! Messer abschlecken um ja nichts vom Nutella zu vergeuden. Einfach drüber mit der Zunge. Rundherum.
Messer in den Geschirrspüler.
Goldpapier! Hier liegt Goldpapier. Ab damit in den Abfalleimer!
Gut.
Und die Mundwinkel? Sieht man Nutella im Mundwinkel?
Küchenrolle. Abwischen. Küchenrolle entsorgen.
Wasser. Trinken um den Mund zu spülen.
Hinsetzen und eine wichtige Beschäftigung mimen.
Geschafft!
Und jetzt... jetzt kommts... die Frage aller Fragen... und dabei streng schauen. Und ja nix anmerken lassen...
"Kind, hast du denn auch Seife benutzt beim Hände waschen?"
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein ...
HumanaryStew - 26. Jan, 07:32
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Diary of a mad man
liebes tagebuch,
oh mann, bin ich geladen. drei stunden besprechung. das wär ja an sich nicht so schlimm. aber: lauter alte männer, ich und dann noch dieses junge, hübsche schnuckelchen... und sie setzt sich so hin, dass ich sie ständig im augenwinkel habe, wenn ich auf meinen laptop gucke, vom hochsehen zu den anderen teilnehmern ganz zu schweigen. und ich merke, dass auch sie immer wieder zu mir rüberschielt, dass sie ihre beine extra so platziert, dass ich die atemberaubenden formen ihres köpers von ihren zehenspitzen an, ihren mit engen jeans bekleideten beinen hinauf, über ihre hüften und ihren flachen bauch bis hoch zu ihren wunderschön geformten brüsten verfolgen kann. von ihrem engelsgleichen, von dunklem haar umrandeten gesicht, aus dem diese tiefbraunen augen neckisch funkeln, gar nicht erst zu sprechen... immer und immer wieder.
als die besprechung zu ende war und alle alten männer den raum verlassen hatten, meinte sie: "sag es und ich mach, was du willst!"
ich: "ok. schreib du das protokoll!"
HumanaryStew - 26. Jan, 07:24
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Diary of a mad man
Ach, ich liebe es!
Ich liebe es, freundlich und zuvorkommend zu sein.
Ich liebe es, anderen Menschen die Türe zu öffnen.
Ich liebe es, mit dem Auto anzuhalten, um Fußgänger um die Straße gehen zu lassen.
Ich liebe es, im Supermarkt mit meinem Wagen rückwärts zu fahren, um anderen Einkäufern den Weg zu erleichtern.
Ich liebe es, der genervten Dame an der Kassa kurz vor Ladenschluss zuzuzwinkern und einen schönen Abend zu wünschen.
Ich liebe es, mich mit einem Lächeln (das ist - falls Sie mich kennen - diese seltsame Grimasse, bei der ich versuche, ein paar Zähne zu zeigen...) und einem freundlichen "Danke schön!" erkenntlich zu zeigen, wenn jemand so etwas liebes für mich macht.
Und ich liebe es, in vollen Liften oder bei manueller Unpässlichkeit einer Person im Aufzug den von ebenjener gewünschten Knopf zu betätigen.
Aber am allermeisten liebe ich den Gesichtsausdruck der Damen aus dem sechsten Stock, die, wenn ich höflich frage, wo ich denn für sie drücken dürfe, mit: "6, bitte!", antworten und ich daraufhin mit hochgezogener Augenbraue und einem verschmitzten Lächeln auf meinen leicht geschürzten Lippen erwidere: "Oooookay... in welchem Stockwerk?".
Fast, aber nur fast bin ich zu lieb für diese Welt.
HumanaryStew - 23. Jan, 21:30
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Alltagsgeschichten