Sonntag, 13. April 2008

New and improved!

Die werte Leserschaft möge bitte den Blick auf den linken Sidebar richten. Dahin, wo sich was tut und bewegt.

Dort sind ab sofort meine aktuellsten Poetry Slam Termine zu finden, damit es hinkünftig nicht mehr passiert, dass jemand einen Tag zu spät bemerkt, dass ich in der Nähe gewesen wären.

Solltest du also Zeit und Lust haben, einen Poetry Slam live zu erleben und mich dort zu treffen, einfach die entsprechende Box anklicken, um auf die Veranstalterseite mit den Details zu kommen. Und nach dem Slam dann bei mir melden und "Hallo!" sagen. :)

Sollte sich kurzfristig etwas an den Terminen ändern, werde ich natürlich gemäß der Priorität dieser Änderung reagieren und es hier entsprechend Kund tun.

Also: regelmäßig hier reingucken oder auf meiner myspace Seite, die gleich unter den Flimmerboxen verlinkt ist.

Rock the slam!
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Slam und so

Donnerstag, 10. April 2008

MOSH!!!

So ein hübscher Stempel. Na da! Auf meinem rechten Handrücken! Guck doch! Ein Totenkopf. Und daneben steht "Helter Skelter". Aber mein Nacken... und dabei fing doch alles so harmlos an.
Johnny fragte: "Und was spielt ihr?", "Metal!", "Und welche Richtung?"
Und genau hier kommt der Moment, an dem ich etwas weiter ausholen muss.

Gegengift, die geilste Metal-Combo im Raum Wien hat die geilsten Gitarreros, den geilsten Bassisten und auch den geilsten Drummer. Und dazu hat sie nun auch seit gut zwei Monaten den geilsten Sänger. Nämlich moi, seit heute auch "Mosh-Michi" genannt.
Mittwochs spielt diese geilste Metal-Combo im geilsten Proberaum die geilsten Nummern zur Probe, auf dass die bald mal anstehenden Gigs dann auch die geilsten Gigs aller Zeiten für das geilsten Publikum aller Zeiten werden mögen.
Und nach so einer geilsten Probe begeben sich die geilsten Musikmacher dann auch gern mal in eine Lokalität, in der man geilste Getränke zu schlabbern bekommt. Geilstes Bier für die Jungs und für Mosh-Michi den geilsten Kräutertee zur Pflege der geilsten Stimme.

"Ottakringer Schrammel Metal", schleuderte ich Johnny entgegen, wodurch sich die ja-was-sollen-wir-da-antworten-fragenden Blicke der Jungs in ist-der-jetzt-völlig-blöd-in-der-birne-fragende Blicke wandelten. Und ja. Ist er. Und stolz drauf.

Anschließend gingen wir rein ins Viper-Room im 3. Wiener Gemeindebezirk. Mal gucken, wie das so ist. Aber einfach nur mal gucken war da leider nicht, weil es war eine Konzert Nacht. Da kostet gucken 13 €. Für gewöhnliche Gäste. Für die geilste Metal-Combo im Raum Wien purzelten die Preise auf läppische 5 Euro pro Person. Und dann ging es bergab.

Im Keller liegt das Viper Room, einer Gruft gleich. Komplett schwarz mit einer Bar an der linken Seite, ein paar Tischen an der rechten Seite, einem Tischfußballtisch an der Eingangsseite und einer Bühne gegenüber. JUNGLE ROT war groß an der Bühne zu lesen. Und rumstehende Instrumente waren darauf zu sehen. Geistesgegenwärtig, wie ich nun mal bin, war mir sofort klar, dass Jungle Rot wohl die Band sein würde, die wir bald zu sehen bekämen.

Um Punkt 23 Uhr wars dann so weit. Jungle Rot betraten die Bühne. Vier Kerle mit langem Haar und bitterbösem Gesichtsausdruck. Zumindest bemühten sie sich, ihr Haar lang und ihren Gesichtsausdruck bitterböse zu präsentieren. Alles andere wäre bei der bevorzugten Musikrichtung von Jungle Rot, was der Death Metal zu sein scheint, auch sehr kontraproduktiv gewesen.

Und dann gings los. Laut. Und Böse (ach ja, ich hab dort übrigens einen Fyler ergattert, auf dem eine Band namens "Brumm Brumm Böse" angekündigt wird - cool, oder?). Und... ääähm... laut.
Aber irgendwie war da was. Etwas, was mich dazu brachte meinen Kopf zu schütteln und die Texte mit zum Besten zu geben, so gut ich konnte. Der Sänger und Rhythmusgitarrist trumpfte mit Songs wie "JOOOOOOOOOORCCCCCCHHH" oder "YÄÄÄÄÄÄÄÄLÄLÄLILILIIII" oder aber auch "ROOOIROOOIROOOO" auf. Ich nehme an, es handelt sich hierbei um eine Kunstsprache, die extra für diese Stimmlage entwickelt wurde.
Nach ungefähr 30 Minuten war vorerst Schluss. Der Rhythmusgitarrist und Sänger verlies die Bühne (wahrscheinlich, um die Stimmbänder zu tauschen), während der Rhythmusgitarrist mit dem Rhythmusbassisten und dem Rhythmustrommler (der noch am melodiösesten von allen spielte) stehen blieb und wartete. Irgendwann kam der Bursche, der gern abwechselnd seinen Mittelfinger und dann gleichzeitig den Zeige- und den kleinen Finger hochstreckte und selbiges vom Publikum forderte, wieder zurück um scheinbar die Klangcollagen der ersten Hälfte zu wiederholen. Und wieder wurden die Köpfe geschüttelt und die zur Pommesgabel geformten Hände in die Höhe gestreckt.

Und da passierte es tatsächlich. Es bildete sich ein Moshpit. Ein Kreis vor der Bühne, in dem sich die Zuhörer wild durch die Gegend schubsen, weil... weil... weeeeil... naja, so halt.
Das Moshpit bestand aus fast einem Drittel des anwesenden Publikums (also so ungefähr 10 Personen) und daher ging es dort auch ganz schön zur Sache. Derjenige, der mit pogodancing begann, hätte das lieber nicht tun sollen. Er war ganz schön betrunken und wurde von den anderen nach jedem Sturz wieder auf die eigenen Beine gestellt. Und dann warfen sie ihn wieder um. Erst am Ende des Konzertes durfte er gehen und hat sich dazu auf allen Vieren bei der Treppe hochgeschleppt.

Ich war etwas schlauer, da nicht betrunken einerseits und andererseits nicht mitten im Moshpit. Ab und an bekam ich zwar auch jemanden dagegengeschleudert, wurde aber nicht in den Pogo miteinbezogen und habe mich aufgrund der Statur der Teilnehmer (der Bassist meinte, die würden irgendwo auf zwei Meter Größe gezüchtet werden, extra für Moshpits) auch nicht aktiv eingebracht sondern bin beim Kopfschütteln geblieben. Doch auch das wird böse Folgen haben. Morgen früh ist bestimmt Muskelkater in der Nackengegend angesagt. Aber der ist gerechtfertigt und willkommen. So viel Spaß hatte ich schon lange nicht mehr vor einer Bühne.

Jetzt noch duschen, dann schlafen.
Gute nacht.
Oder wie mein guter Freund von Jungle Rot sagen würde:
GOOOOOOD FUCKIN' NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIGHT!!!!
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Diary of a mad man

Dienstag, 8. April 2008

i just wanna be god

i'm in control
i got a bulletproof soul
and i am full of self esteem
i invented myself
with no one's help
i'm the prototype surpreme

i sit upon my privat throne
and run my lifestyle all alone
me, myself and i agree
we don't need nobody else

i never learned to bow
bend or crawl
to any know autorithy
i really wanna build
my statue tall
that's all

i'm just tryin' to be god
i only wanna be god
i just wanna be god
why can't i be god

i got no time
to take advice
i wanna gamble my eternity
with loaded dice
i don't need a preacher
in my face
when i'm the omnipresent ruler
of the human race
ain't gonna spend my life
beein' no one's fool
i was born to rock
and i was born to rule
but if i'm wrong
on judgement day
i'm royally screwed
with hell to pay

i never learned to bow
bend or crawl
to any know autorithy
i really wanna build
my statue tall
that's all

i'm just tryin' to be god
i only wanna be god
i just wanna be god
why can't i be god


alice cooper. dragontown. 2001.
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Eingenetzt

Dienstag, 1. April 2008

sommerregen (mit podcast!)



das triste grau des winters schlägt sich auf mein befinden. ich bin unzufrieden. möchte mich wieder lebendig fühlen. möchte mich wieder spüren. möchte erkennen können, dass ich tatsächlich ich bin. immer noch ich bin.
ein blick aus dem fenster. es ist dunkel. immer dunkel. und wenn es gerade mal nicht dunkel ist, dann dämmert es oder es ist neblig.
ich lasse mich auf den fußboden fallen und bleibe bewegungslos liegen, starre an die decke meiner altbauwohnung, die immer näher zu kommen scheint, die mich zu erdrücken sucht. ich schließe die augen und weine lautlos. tränen laufen in meine ohren, sammeln sich dort und laufen dann weiter in den kragen meines hemdes. mein atem wird immer ruhiger. mein herzschlag immer langsamer. ich nehme nur noch mich selbst wahr. ohne den ballast der kleidung, ohne den ballast des körpers. ich bin mit mir.

ich bin mit mir und sehe mich einem garten stehend. es ist sommer, hat gerade geregnet, nun scheint die sonne wieder. das wasser dampft auf den warmen waschbetonplatten, die einen weg zwischen den obstbäumen zeichnen. die vögel zwitschern von den bäumen, die die letzten wassertropfen von ihren blättern schütteln. die bienen und hummeln, die in blüten während des regens unterschlupf suchten, getrauen sich wieder zu fliegen und die luft mit gesumme zu erfüllen. die schnecken kriechen durch das nasse gras und über die waschbetonplatten.
und ich fühle mich frei, strecke die arme gen himmel, lege den kopf in den nacken, lasse mir die sonne ins regennasse gesicht scheinen und fühle mich frei. unglaublich frei. ich sauge die frischgewaschene sommerluft in tiefen zügen in meine lunge und spüre das leben in mir. ich fühle den aufgeweichten boden unter meinen nackten füßen, spüre grashalme an meinen fußrücken und an meinen knöcheln kitzeln. ich öffne die augen, sehe das gleißende licht, das ich bislang tiefrot durch meine lider wahrgenommen hatte, lasse es mit den satten sommerfarben verschmelzen. ich versuche, meine eindrücke in mich zu inhalieren, keinen einzigen außer acht zu lassen. ich möchte mehr. möchte alles haben. möchte alles fühlen. möchte alles sein. ich strecke meine arme weit vom körper ab, um der lauen sommerbrise die größtmögliche angriffsfläche bieten zu können. ich hebe vorsichtig mein rechtes bein an und setze meinen fuß langsam wieder auf den boden zurück. nehme dabei wahr, wie sich der weiche untergrund meiner sohle anpasst und genieße das gefühl der kühlen, feuchten erde. und ich bin.
es gibt kein halten mehr. vom gefühl des lebens überwältigt laufe ich über die waschbetonplatten, laufe ich durch die wiese.

knacks. knacks.

knacks.
knacks. knacks.


knacks. knacks.
knacks.


knacks.

knacks. knacks.
Weitere Texte dieser Art gibts hier: Wie gesponnen so zerronnen

Irrer ist männlich

MGR gibts jetzt auch auf myspace!

Nächste Termine

.:snipnet by zeitwerk:.

Mehr Infos zu meinen Slamauftritten auf myslam und auf myspace.

.:snipnet by zeitwerk:.

Mehr Infos zu Gegengift auf der homepage und auf myspace!

Time is fleeting...

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Madness...

Der Wahnsinn dauert bereits 7483 Tage an - aber besser wird's sicher nicht...

Takes it's toll...

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"Platz 9) Einer geht noch, einer geht noch rein!" finde...
Larissa (Gast) - 5. Mär, 15:00
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Konrad (Gast) - 13. Okt, 15:39
oi ---
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Webcat72 - 13. Nov, 19:37
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